Hallo ihr Lieben!


Seit nunmehr fast drei Jahren nehme ich Euch mit auf die spannende und faszinierende Reise durch meine Floristikausbildung... Diese erreicht bald ihren Höhepunkt: die IHK Abschlussprüfung.


Noch vier Etappen sind zu gehen... Dann mal los:Endspurt!


Finale: Etappe 4


Dorotheum, Wien


Bildnis der Emilie Flöge (1902)

Aufrecht steht sie vor ihm. In ihrem blauen Reformkleid gehüllt schaut sie ihn selbstbewusst und stolz an. Er muss sie malen. Seine Freundin, seine Muse, Emilie Flöge!


Wer kann es Gustav Klimt verdenken? Emilie Flöge ist eine beeindruckende Frau. Modeschöpferin, eigenständig, modern. Klimt und sie verkörpern den Einzug des neuen Jahrhunderts, der neuen Zeit.

Zwei Pioniere, die sich gefunden haben. Beliebt, begehrt, skandalisiert, andersartig.


Und wenn die zwei mal eine Pause von dem pulsierenden urbanen Wien brauchen? Dann geht‘s zum Attersee. Für Klimt das Paradies. Klimt, der als Maler des ewigen Frühlings gilt, vergleicht Emilie Flöge mit der makellosen Perfektion der unbändigen Natur.

In ihrer unberührten Gestalt vollkommen.



Jugendstil- Ein neues Weltbild


Neue Baustoffe wie Glas, geschwungene Linien, die Ikonisierung der Frauen, Ornamente und Nachahmungen der Natur sind ein paar der vielen Veränderungen des neu anfangenden 20. Jahrhunderts. Die Kunst probiert der zunehmenden Industrialisierung ein funktionales sowie ästhetisches Handwerk entgegenzusetzen. Gustav Klimt war der erste Präsident der Wiener Secession, welche die bedeutendste Gruppierung des Jugendstils(1890-1910) war.



René Lalique und Alfons Mucha


Läutet der Jugendstil die goldenen Zwanziger ein? Gold, ein unglaublich wichtiges Material für Klimt...





Auktion im renommierten Dorotheum in Wien (seit 1707 das größte Auktionshaus im deutschsprachigen Raum ) und schon zu Klimt‘s Zeiten ein Place to be.



Es ist nun geschafft! Eine lange, aufregende Reise, viele Stunden Arbeit, die ein oder andere Träne, aber besonders viel Herzblut und Freude habe ich nin hinter mich gebracht.

Nun bin ich Floristin! Ich kann es noch nicht glauben!

L


Hallo ihr Lieben!


Seit nunmehr fast drei Jahren nehme ich euch mit auf die spannende und faszinierende Reise durch meine Floristikausbildung... Diese erreicht bald ihren Höhepunkt: die IHK Abschlussprüfung.


Noch vier Etappen sind zu gehen... Dann mal los:Endspurt!


Halbzeit: Etappe 3


Villa Medici, Florenz


Cosimo de Medici umgeben von den Künstlern seiner Zeit (1475 Giorgio)

Ein lauer Sommerabend, den Geschmack von aromatischem Wein und sonnengereiften Zitronen auf der Zunge. Blumen- leuchtend, natürlich, atemberaubend- die sich wie ein Gemälde in die malerische Landschaft um Florenz einfügen ... La Dolce Vita!


Schon Cosimo de Medici und seine Söhne Francesco und Ferdinando genossen dieses Lebensgefühl: als Mäzen umgarnt von den Künstlern ihrer Zeit.

Schöngeister, Gönner, kunstsinnige Sammler, mächtige Politiker, Renaissancefürsten.... Medici in aller Munde!


Wie von der Muse geküsst!



Ihr neustes Projekt: eine Porzellanmanufaktur, die erste in Europa!

Als Vorbild:

Asiatisches Porzellan aus Annam, Mitte 15. Jahrhunderts in ungewöhnlicher Melonenform.

Ein Geschenk von Ferdinando de Medici an den Dresdener Hof

( typisch für die Renaissance sind außerdem Gefäße aus Steinzeug)




Epoche: Spätrenaissance (1520-1620)


Renaissance? Die Wiedergeburt der antiken Kunst und Gedanken!

Das ist allseits bekannt, aber diese Epoche hat so viel mehr zu bieten! Angefangen in Italien lernten die Menschen über ihren Tellerrand zu blicken :

Ist die Erde rund? (Galileo Galilei)

Kann man Bücher eigentlich drucken? ( Johannes Gutenberg)

Ist eine Kirchenreformation nötig? (Martin Luther)

Und so fand ein Umdenken statt... der Anfang eines globalen Zeitalters!


Gebäude

symmetrisch und geometrisch aufgebaut, z.B.:

Palazzo Medici Ricardi, Florenz und Villa Medici, Poggio a Caiano




Künstler


Michelangelo (Bildhauerei), Leonardo da Vinci und Arcimboldo (Malerei), Shakespeare und Dante (Literatur)....


Nun ist es bald geschafft und unsere letzte Etappe bringt uns nach Wien.. das Finale grande!

L

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Seit nunmehr fast drei Jahren nehme ich euch mit auf die spannende und faszinierende Reise durch meine Floristikausbildung... Diese erreicht bald ihren Höhepunkt: die IHK Abschlussprüfung.


Noch vier Etappen sind zu gehen... Dann mal los:Endspurt!


Es geht weiter: Etappe 2


Cuvilliéstheater, München.



Das Orchester spielt die „Vier Jahreszeiten“ von Vivaldi.

Eine musikalisch schwingende Atmosphäre betört das Publikum.

Das zarte duftige Interieur des Zuschauerraums als Gesamtbild:

Rocailles, geschwungene Linien, gold, weiß und Pastelltöne gipfeln in höchster Harmonie.


Der Vorhang fällt und die Dirigentin Joana Mallwitz betritt die Bühne.

Standingovations.


Als Dank: ein Strauß, so luftig, so leicht und so zierlich.

Das Sinnbild für die Leichtigkeit des Lebens!






Das weiße Gold : Porzellan


Verspielte Dosen, Flakons,Nippes...

Manufakturen wie Meißen, Nymphenburg und Sèvres entstehen und erreichen ihre Blütezeit im Rokoko.


Schale in Anlehnung an die Schneeball-Terrine (Meißen, um 1750), ausgestellt im Hetjens Museum

Frei nach dem Motto: Wenn die Leute kein Brot haben, sollen sie halt Kuchen essen (Marie Antoinette)...Freut Euch auf die nächste Etappe!


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